Allvatar Logo
Allvatar Portale
Browser Games
 

1 2 3 4

Overwatch

Vorschau und Eindrücke

Wird Overwatch die Shooter-Welt revolutionieren? Wir sagen euch mehr zu Blizzards FPS.

Jetzt kostenlos oder in der Premium Version sichern

Dein Rift Gildenhosting bei allvatar

Hol Dir Dein Gildenhosting für Eure Gilde. Eigene Homepage, EQDKP-System, Forum, Raidplaner und vieles mehr.

Rift

Raid Guide: Überflutete Hallen (by Thelyn Ennor)

Die Überfluteten Hallen sind sowas wie der Rift-Einstiegsraid und wir haben für Euch jetzt einen kompetenten Guide am Start, der Euch Tipps & Tricks zu allen Bossen bietet.

Rift PvP Kriegsfronten Guides

Der Schwarze Garten + Der Kodex

Wir geben Euch einen kompakten Überblick über die Kriegsfronten, erklären Euch das Punktesystem und natürlich gibt es auch jede Menge Tipps und Tricks, die Euch helfen Eure Gegner zu besiegen.



Aktuelles

World of Warcraft

Rift

Frag Sharlet: Rückblick, Kurioses und Angespielt

Der Herr der Ringe: Online

Starcraft 2

Runes of Magic

Aion

Star Trek Online

Star Wars: The Old Republic

Diablo 3

Age of Conan

Technik

Kino Reviews

allvatar Kolumnen

Sonstiges

Umfragen

Suchtdebatte / Diskussion um sog. Killerspiele


02.03.2011 15:06 Uhr | Ara | 12376 Aufrufe 0 like 1 flame
< Seite 3 von 3
1

Aras Rift Beta Preview: Es fehlt der Spielspaß!


Ich habe die letzte Beta-Phase dazu genutzt einen Blick auf die MMORPG-Hoffnung Rift zu werfen.

Wie sehr kann das Spiel mit dem sehr innovativen Skillsystem überzeugen und wo befinden sich noch Schwächen?



Das Interface ähnelt dem kalifornischen Vorbild stark

Arrow  Das Interface ähnelt dem kalifornischen Vorbild stark

Not another WoW-Clone 

Prinzipiell gibt es momentan zwei Strategien auf dem MMORPG-Markt. Entweder man probiert so nahe wie möglich am Konzept von World of Warcraft zu sein, oder aber man versucht sich so weit weg wie möglich zu positionieren. Bei Rift ist es nicht schwer heraus zu finden, dass das Spiel sehr nahe am Blizzard Original ist, man könnte fast das Gefühl haben, dass man eine lediglich grafisch aufgebohrte Version vor sich hätte.

Somit sollte es niemandem schwer fallen in das Spiel hinein zu kommen, wenn man schon einmal einen Charakter durch Azeroth gesteuert hat. Die Steuerung und das Interface sind nahezu identisch, der größte Unterschied ist, dass die Minimap nicht rund, sondern viereckig ist. Links oben ist das Charakter Portrait, rechts oben die Minimap, zentriert in der Mitte die Skill-Slots und seitlich jeweils die Menüknöpfe und die Rucksäcke. Auch beim Questen begegnen einem die bekannten Ausrufezeichen aus Diablo, beziehungsweise World of Warcraft, über den Köpfen der NPCs. Entwickler Trion macht aus den Ähnlichkeiten auch keinen großen Hehl und nutzt teilweise sogar fast identische Icons für die Schaltflächen.

Die Skilltrees unterscheiden sich leider weniger als erhofft

Arrow  Die Skilltrees unterscheiden sich leider weniger als erhofft

Wähle deinen Weg 

Was die heutigen World of Warcraft-Klone aber auch gemein haben ist, dass sie mindestens einen großen Punkt haben, der sie vom Vorbild abhebt. Bei Aion waren es Flügel, bei Age of Conan Bugs und bei Rift ist es das Skillsystem. Zum Beginn wählt ihr eure Grundausrichtung, zur Auswahl stehen Warrior, Mage, Cleric und Rogue. Was genau die Unterschiede ausmacht, das bleibt dem Spieler aber verborgen, denn der Entwickler hielt es nicht für nötig, den Unkundigen über die Auswirkungen seiner Wahl aufzuklären. Somit bleibt entweder die Wahl nach dem Bauchgefühl, oder die Recherche im Internet.

Dieses Problem zieht sich durch den gesamten Spezialisierungsprozess. So erhält man in den ersten paar Spielminuten drei der  sogenannte Seelen. Für jede Seele könnt ihr euch eine Spezialisierung aussuchen, die dann, ähnlich wie bei World of Warcraft die Talente, eure weitere Ausrichtung bestimmen. Somit sind eure Skill-Trees nicht fest vorgegeben, sondern können frei kombiniert werden. Sieht auf dem ersten Blick nett aus, auf dem zweiten zeigen sich aber die Probleme. Hier braucht man gar nicht in das ferne Endgame und dem Balancing abzuschweifen, sondern erfährt die Problematik schon in den ersten paar Spielstunden.

Wählt ihr zum Beispiel zwei ähnliche Trees, dessen gemeinsame Wahl sogar vom Spiel empfohlen wird, dann erhaltet ihr quasi zweimal das gleiche an Fähigkeiten. Ein Beispiel ist die gemeinsame Wahl von Necromancer und Warlock. Bei beiden Spezialisierungen gibt es einen magischen Ball, der verschossen werden kann. Beim Warlock heißt er Void Bolt, beim Necromancer Plague Bolt, sonst ändert sich nichts. Ebenfalls enthaltet ihr bei beiden Talentierungen einen Damager-over-time Zauber. Beim Warlock heißt er Dark Touch und beim Necromancer Necrosis, bis auf den Namen und minimalen Unterschieden an den Werten, sind auch diese beiden Fähigkeiten identisch.

Die Klassenbeschreibungen sind mehr als dürftig

Arrow  Die Klassenbeschreibungen sind mehr als dürftig

Auch Kleinvieh macht Mist 

Auch sonst hapert es an allen Ecken und Enden. Zwar gibt es viele nette Komfortfeatures, wie zum Beispiel das Setzen von Wegpunkten auf der Karte, aber leider liegt das Problem häufig im Detail. Ein wunderbares Beispiel für solche nervigen Kleinigkeiten findet man bei den Begleitern. Hat man zum Beispiel ein Skelett beschworen und kommt ausversehen auf einen Skill, der einen neuen Begleiter beschwören würde, und bricht diesen dann sofort wieder ab, dann steht man ganz ohne Begleiter da. Andere Spiele machen es hier besser, denn dort verschwindet der bisherige Begleiter erst, wenn der neue erschienen ist. Das ist sicher nichts, was ein Spiel gut oder schlecht macht, zeigt aber, dass der Entwickler bei vielen Features nicht zu Ende gedacht hat.

Diese Inkonsequenz zeichnet sich auch bei der Design-Linie weiter, wenn man überhaupt von einer Linie sprechen kann. Das Spiel bedient sich aus Designelementen aus vieler verschiedener Richtungen, Fantasy, Steampunk, Cyberpunk, Anime und vielem mehr. Was dem Spiel fehlt ist aber eine klare Richtung. So steht gerne mal ein Krieger in Samurai-Rüstung, neben einer dampfbetriebenen High-Tech-Maschine. Allgemein wirken viele Elemente in der Welt unpassend und rauben ihr Glaubwürdigkeit.

Im Spielt dreht sich alles um die Rifts

Arrow  Im Spielt dreht sich alles um die Rifts

Hat jemand 20 Wolfspfoten gesehen?


Der Punkt der dafür sorgt, dass Rift nicht nur einfach ein durchschnittlicher World of Warcraft-Klon ist, sondern ein schlechtes Spiel, ist das absolut verkorkste Questdesign. Die ersten Stunden bestehen ausschließlich aus Kill- und Loot-Quests und zwar solche der billigsten Art. Man geht zu einem Ort und prügelt sich um bestimmte Mobs um an ihre Beute zu kommen. Ärgerlich hinzu kommt auch die häufig nicht nachvollziehbare Respawnzeiten. Obwohl man alleine an einem Ort ist, sind die Respawnzeiten teilweise so hoch, dass man nicht einmal in Ruhe die Beute aufheben kann, bevor die neuen Gegner erscheinen. Das sehr seichte Questdesign führt auch dazu, dass die Queststexte gar nicht gelesen werden müssen, da es sowieso immer auf das Gleiche hinausläuft. Wenn man sieht was Cataclysm für ein großartiges Questdesign hat, besonders hervorgehoben seien die Startgebiete der Worgen und Goblins, dann kann man bei Rift einfach nur noch mit dem Kopf schütteln. Wir haben wirklich viele schlechte Spiele in den letzten Jahren auf dem MMORPG-Markt gesehen und ein Questdesign war schlechter als das andere, aber Rift katapultiert den Spieler questtechnisch zurück in die Steinzeit.

Wer sich aber trotzdem auf den Weg zum Maxlevel macht, der wird früher oder später im Endgame ankommen. Im Beta-Event war dies natürlich noch nicht voll spielbar und so muss man sich dort primär auf die Aussagen der Entwickler verlassen. So soll der Schwerpunkt auf 10er und 20er Raids liegen. Vor allem die 10er Raids sollen recht kurze Abenteuer werden, so öffnet eine Gruppe in der offene Welt ein Rift, aus denen Monster und Bosse strömen. Innerhalb von 30 Minuten können diese Raids erledigt werden und es können auch andere Spieler, die nicht in der Gruppe sind, beim Kämpfen helfen. Belohnungen erhalten jedoch nur die Spieler, die in der Gruppe sind, die das Rift geöffnet hat. Insgesamt hält sich der Entwickler Trion aber noch sehr zurück, wenn es um das Thema Endgame-Content geht.

Die Quests beschränken sich meist auf Kill und Loot Aufgaben

Arrow  Die Quests beschränken sich meist auf Kill und Loot Aufgaben

Non probatum

Ich hab im vorstehenden Text häufiger World of Warcraft genannt, als Rift. Das sagt eigentlich alles. Selten war ein MMORPG so nah am großen Vorbild der Branche und selten hat man in den wesentlichen Punkten so versagt. Die schöne Grafik wird durch das wischiwaschi Design zerstört, das innovative Skillsystem scheitert an der schlechten Beschreibung und den immergleichen Fähigkeiten und am Questdesign wurde alles falsch gemacht was man falsch machen kann.

Obwohl die Beta nur einen kurzen Einblick in das Spiel gewährt, lässt sich auch für den späteren Spielverlauf schlimmes erahnen. Vor allem das Schweigen über den Endgame-Content lässt vermuten, dass da weniger ist, als man sich erhofft. Trotzdem soll es hier nicht in eine Vorverurteilung ausarten. Festzuhalten ist, dass die ersten Schritte in der Beta nicht überzeugen konnten und vor allem eines fehlte: Spielspaß.

Wie ist euer erster Eindruck von Rift? Diskutiert mit uns im Forum.



1 like DERAX
0 flame
Gäste Kommentare sind vorübergehend deaktiviert, werden aber demnächst wieder zur Verfügung stehen.

Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten




[ Kostenlos anmelden ]
[ Passwort vergessen ]



Bitte einloggen um an der Shoutbox teilnehmen zu können!



Impressum | Mitarbeiter | #botb@quakenet | Banner | AGB | Datenschutz | Hilfe | Kontakt
© 2006-2018 allvatar.com   Wo bin ich? Home > Artikel
Aras Rift Beta Preview Es fehlt der Spielspaß - allvatar.com